Behandlung bei im Ausland Versicherten.

Frage:

PEYRONIE

Sehr gehrte Damen und Herren
ich leide laut aussage meines Urologen seit ca.1,5 Jahren an IPP
wie bei Ihnen beschrieben mit anfangs knotenbildung, bis heute plaque und extremer krümmung, so das ein normaler schmerzfreier geschlechtsverkehr nicht mehr möglich ist.
Meine Frage ist ob eine OP, begradigung, wellentherapie oder medikamentös eine behandlung in ihremhause möglich währe, da ich in Deutschland keinen Versicherungsschutz habe sonder nur hier in ... Krankenversichert bin.
mfg. 

 

Antwort verfasst am 07.11.2011:

Sehr geehrter ...,


aus unserer Sicht steht einer Behandlung in unserem Hause nichts im Wege. Vor dem Hintergrund Ihrer Frage bzgl. der Abrechnung verfahren wir in der Regel so, dass wir einen Kostenvoranschlag erstellen. Diesen Kostenvoranschlag müssten Sie als Vorableistung begleichen. Danach erfolgt unsere Behandlung nach deren Beendigung wir eine Endabrechnung erstellen. Liegen wir unter den kalkulierten Kosten, erhalten Sie eine Rückerstattung. Übersteigen die real angefallenen Kosten den Kostenvoranschlag, erhalten Sie von uns eine Nachbelastung.


Grundsätzlich ist eine chirurgische Behandlung, insbes. im Hinblick auf eine Begradigung des Penis (OP nach Nesbit) bei IPP sehr erfolgversprechend, sollte aber nicht in der Phase einer aktiv voranschreitenden IPP durchgeführt werden. Vielmehr sollten zwischen einem Stillstand der Erkrankung und der OP mind. 6 Monate liegen.


Eine medikamentöse Behandlung oder eine Stosswellentherapie halte ich für äußert fragwürdig und wenig erfolgversprechend.


Bei Interesse vereinbaren Sie bitte in unserer Sprechstunde einen Termin.


 


Freundliche Grüße


Dr. Florian Fuchs

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