Bestrahlung nach Totaloperation Prostata

Frage:

Bei einem sehr guten Freund wurde aufgrund eines Prostata-Karzinoms vor zwei Jahren eine Totaloperation durchgeführt. Eine Nachbehandlung (Bestrahlung) erfolgte nicht. Mittlerweile ist der PSA-Wert über 0,52 im vergangenen Sommer wieder auf 0,64 jetzt angestiegen. Der behandelnde Urologe emphiehlt dringend eine Bestrahlung mit dem Hinweis Ihre Klinik verfüge über ein völlig neuartiges Gerät. Wie könnte nunmehr weiter verfahren werden? Wird vor einer Bestrahlung Ihrerseits eine Cholin-Untersuchung durchgeführt? Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar. Mein Freund würe dann geg.falls ein Beratungstermin vereinbaren.
Mit freundl. Grüßen

 

Antwort verfasst am 03.01.2011:

Sehr geehrter Herr H.


zunächst bitte ich die verzögerte Beantwortung Ihrer Anfrage zu entschuldigen.


Ich vermute, das Angesprochene, neuartige Therapieverfahren ist die, bei uns seit 2010 angebotene Brachytherapie. Hierbei handelt es sich um ein schonendes Stahlentherapieverfahren, wobei die Strahlenquelle - winzige radioaktive Seeds - direkt in die Prostata eingebracht werden. Nach bereits erfolgter Totaloperation ist dieses Verfahren jedoch üblicherweise nicht mehr einsetzbar.


Um genauere Details der Therapieoptionen zu klären und um Mißverständnisse bei diesem komplexen Sachverhalt zu vermeiden, sollte sich ihr Freund am besten direkt bei uns, oder einem unserer Konsiliarärzte vorstellen (sh. Team und Kontakte bzw. Sprechstundentermine).


mit freundlichen Grüßen,


OA Dr. Florian Fuchs

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